Mit Pelletkessel alternativ, effizient und günstig heizen.

Pelletkessel mit Behälter Bild1Die Pelletkessel wurden in den letzten Jahren zu einer bewährten Alternative zu herkömmlichen Öl- und Gasheizungen. Das Heizen mit Pellets wird beim Einsatz von gelisteten Pelletheizkesseln staatlich gefördert, denn diese Heizkessel in erster Linie für eine umweltfreundliche, CO2-neutrale Wärmeerzeugung sorgen und die Energiekosten im Vergleich zu Heizkesseln für fossile Energieträger deutlich senken können.

Die mittlerweile bezahlbare Technik in Verbindung mit den staatlichen Förderprogrammen ermöglicht jedem Hausbesitzer den Umstieg auf eine  moderne Pelletheizung. Auch im Neubau kämpft sich diese Alternative durch und begeistert immer mehr umweltbewusste Kunden.

 

Wie funktioniert ein Pelletkessel?

Die Energieerzeugung beginnt mit dem Transport der Pellets in den Heizkessel. Die Pellets können je nach Wahl und Möglichkeiten auf verschiedene Weisen gelagert und zum Heizkessel transportiert werden. Die meisten Kesselhersteller bieten einen Vorratsbehälter am Heizkessel, der von Hand durch den Betreiber alle paar Tage aufgefüllt wird. Dieser Vorratsbehälter kann zu einem Zwischenbehälter gemacht werden und die Pellets können dann im anderen Raum gelagert werden. In diesem Fall transportiert eine Förderschnecke die Pellets aus dem Pelletlagerraum zunächst in den Zwischenbehälter und dann gelangen die Pellets durch eine im Heizkessel integrierte Förderschnecke in den Verbrennungsraum. Alternativ zu einem Lagerraum gibt es fertige Lösungen in Form von  einem Sacksilo. Ein Sacksilo ist eine kompakte, platzsparende Lösung für Pelletlagerung. Bei langen und ungeraden Transportwegen bietet sich idealerweise ein Saugsystem. Das Saugsystem ersetzt die Förderschnecke und besteht aus einer Saugturbine mit Vorabscheider und aus Saugschläuchen, die bis zu 25 Meter lang sein können.

Pelletkessel Funktion Bild Sobald die Pellets in den Brenner gelangen, werden sie automatisch durch eine dem Heizkessel angepasste Zündvorrichtung gezündet. Die Zündung dauert in der Regel bis zu 4 Minuten und danach werden weitere Verbrennungsphasen fortgesetzt und der Pelletkessel beginnt seinen Vollastbetrieb zur Energieerzeugung. Die Verbrennung wird stets durch eine elektronische Steuerung überwacht und beeinflusst. Meistens können die Heizkesselsteuerungen auch viele Heizungskomponenten steuern und können beliebig und bedarfsgerecht programmiert werden. Außer der Verbrennung kann ein Steuergerät des Heizkessels die Umwälzpumpen, Speicherladung und die Wärmeverteilung im Haus steuern.

Wurde das Heizsystem mit der Wärme versorgt, schaltet sich der Pelletkessel automatisch aus und geht in den sog. Standby-Modus über. Im Standby-Modus wartet der Heizkessel auf die nächste Wärmeanforderung, wie z. B. aus einem Brauchwasser-, oder Pufferspeicher. Nach der Anforderung startet die Wärmeerzeugung mit allen einprogrammierten Prozessen wieder völlig automatisch.

Eine Pelletheizung ist im Endeffekt eine Festbrennstoffheizung. Das bedeutet, dass regelmäßige Reinigungs- und Wartungsarbeiten notwendig sind, damit die Kesselanlage störungsfrei funktioniert. Bei den günstigeren Geräten muss die Reinigung vom Betreiber durchgeführt werden. Die Reinigungsarbeiten sollen bei den meisten Geräten spätestens alle 2 Wochen wiederholt werden. Dabei ist ein Zeitaufwand von bis zu 10 Minuten einzukalkulieren. Über einen wesentlich höheren Bedienungskomfort kann der Kunde im Voraus entscheiden. Wer mehr investieren möchte, kann einen Pelletkessel mit automatischer Reinigung und Ascheaustragung erwerben, bei dem lediglich Kontrollarbeiten mit Leerung des Aschebehälters und jährliche Anlagenwartung anfallen. Diese Lösung ist jedoch sehr kostenintensiv in der Anschaffung.

Der Brennstoff für die Pelletheizung

Heizen mit Pellets Für eine Pelletheizung werden stäbchenförmige Holzpresslinge, sog. Pellets benötigt. Die Pellets sind gepresste Holzabfälle, Reste und Spänen aus den Säge- und Holzverarbeitungswerken. Da das Holz als Rohstoffquelle für Pellets ist, gilt der Brennstoff als nachhaltig. Zu der Nachhaltigkeit kommt die Wirtschaftlichkeit hinzu, denn Pellets günstiger in der Anschaffung und der Lagerung als Öl- oder Gas sind. Seit 2007 bauten die Pellethersteller ihre Kapazitäten stark aus, wodurch stabile Preisentwicklung und hohe Versorgungssicherheit erreicht wurden.

Betriebssicherheit

Genauso wie bei Öl- oder Gasheizung sind die Pelletkessel mit einer Reihe von Sicherheitseinrichtungen ausgestattet. Die Heizkessel sind mit Sensoren und Bimetallen ausgestattet, die vor Überhitzungen, Rückbränden und sogar vor schlechten Emissionen schützen. Bei einer Störung wird meistens eine Fehlermeldung auf dem Display angezeigt, die von einem Alarmton begleitet wird. Es lässt sich wohl feststellen, dass die Lösungen im Bereich der Pelletheizung bereits ein sicheres, zukunftsorientiertes und komfortables Niveau erreichten.

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