Wie funktioniert denn ein automatischer Kohlekessel?

automatischer Kohlekessel mit Behälter Querschnitt Ein automatischer Kohlekessel funktioniert ähnlich wie eine herkömmliche Pelletheizung mit einem nebenstehenden Brennstofftank. Rechts oder links am Heizkessel befindet sich ein Kohlebunker, in den die Steinkohle gefüllt wird. Direkt unter dem Kohlebunker befindet sich eine Förderschnecke, die den Brennstoff in den Brenner transportiert. Eine elektronische Steuerung sorgt dafür, dass die Förderintervalle und die Luftmenge optimal werden. Im Falle eines geringen Wärmebedarfs wird die Heizleistung des Kohlekessels auf Minimum (sog. Gluterhaltung) reduziert. Die Kohlekessel von Defro haben einen speziellen, energieoptimierten Kesselkörper mit senkrechten Rohrwärmetauschern mit einem bequemen Reinigungsmechanismus, wodurch sehr hohe Wirkungsrade, sehr niedrige Feinstaubemissionen und hoher Bedienungskomfort erreicht werden.

 

Welche Kohle soll verfeuert werden?

Brennstoff Kohle Bild Beim Brennstoff für automatische Kohlekessel handelt sich um Steinkohle. Die Herstellervorgaben zum Brennstoff in der Bedienungsanleitung sollen streng beachtet werden. Die meisten Heizkessel dürfen nur mit Steinkohle Nuss 4 und 5 betrieben werden, dabei sind auch der Heizwert und die Brenneigenschaften der Kohle von sehr großer Bedeutung. Aufgrund des wachsenden Interesse an Heizkesseln für automatische Kohlekessel ist auch die Beschaffenheit der richtigen Steinkohle auch sehr gut und die Kohlepreise sind sehr stabil.

Brennt die Kohle überhaupt sauber?

Dank der modernen Kohlekessel ist das Klischee über Kohleverbrennung nicht mehr zeitgemäß. Früher waren es einfache, handbeschickte Festbrennstoffkessel, die im Winter die schöne weiße Schneedecke schwarz einfärbten und die Umgebung einnebelten. Durch den technischen Fortschritt kann Steinkohle wieder als Brennstoff umweltschonend genutzt werden und die Vergangenheit kann jetzt mal Vergangenheit bleiben. Besonders moderne, automatische Kohlekessel beweisen, dass die Kohlefeuerung besonders sauber, umweltschonend und kostengünstig funktioniert. Eine wahre Stärke der Steinkohle ist ihr Heizwert, der in der Regel bei 7-8 kW/h pro 1 kg liegt.

Wie lange reicht eine Brennstofffüllung?

Das ist abhängig von dem Wärmebedarf des Gebäudes und der Nennwärmeleistung des Kohlekessels. In der Regel sind es 3 bis 9 Tage bei Einfamilienhäusern und 2 bis 6 Tage bei größeren Objekten. Diese Angabe bezieht sich auf Kohlekessel der Firma Defro. 

Wie wird die Kohle gezündet?

Verbrennung Kohlekessel Bild Die meisten Kohlekessel haben keine Zündvorrichtung, die den automatischen Start ermöglicht. In der Regel wird die Kohle zunächst manuell im Brenner angezündet und danach wird der weitere automatische Betrieb gestartet. Diesen Vorgang muss man nicht jeden Tag wiederholen, da automatische Kohlekessel für Dauerbetrieb ausgelegt sind. Sie regulieren dann selbst die Wärmeleistung abhängig von der Wärmenutzung und bei einem geringen Wärmebedarf gehen sie in die sog. Gluterhaltung (Sparflamme) über. Steigt der Wärmebedarf, beginnt der Heizkessel wieder den normalen Betrieb, da die Flamme aus der Gluterhaltung sofort da ist. Einen Durchbruch im Bereich der automatischen Kohlekessel schaffte die Firma Defro mit ihrem Heizkessel Sigma Uni. Dieser Kombi-Kohlekessel ist mit einer automatischen Zündvorrichtung ausgestattet, die für den Sommerbetrieb genutzt werden kann.

Wie wird ein Kohlekessel gereinigt?

Es handelt sich bei einem automatischen Kohlekessel um einen Festbrennstoffkessel, der regelmäßig gereinigt und gewartet werden muss. Die Pflege und Wartung sind sehr einfach und schnell gemacht. Die Wärmetauscher, der Kesselkörper und der Brenner werden in der Regel alle 14 Tage gereinigt. Die Asche wird 2-3 Mal in der Woche geleert. Die Wartung des Kohlekessels ist vor und nach der Heizsaison durchzuführen und beinhaltet alle Reinigungsarbeiten, Kontrolle des Heizkessels und seiner beweglichen Elemente, Kontrolle der Dichtungen, Ölen etc. Diese Maßnahmen kann auch der Betreiber übernehmen und sie nehmen wenig Zeit in Anspruch.

Benötigt ein automatischer Kohlekessel einen Pufferspeicher?

Trotz der Formulierungen in der 1. BImSchV. ist ein gut dimensionierter Pufferspeicher in Kombination mit einem Kohlekessel immer von Vorteil. Der Sinn eines Pufferspeichers ist, die beim Volllastbetrieb und in der Gluterhaltung entstehende überschüssige Energie, die von der Heizungsanlage nicht benötigt wird, aufzunehmen, sie zu speichern und beim Bedarf wieder an die Heizungsanlage abzugeben. Wegen der großen Wassermenge wird ein schadstoffarmer, ungedrosselter Betrieb vom Kohlekessel ermöglicht. Der Rußanfall wird reduziert. Die Energie wird bestens ausgenutzt, was zu hoher Ersparnis führt.

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